Seite per E-Mail verschicken Facebook Twitter ShareThis!

Wissen

GESUNDHEITSGEFAHR

Filtration dient zur Gefahrenabwehr oder kann selbst zur Gefahrenquelle werden:

Filtration dient in erster Linie zur Reinhaltung von Flüssigkeiten oder Gasen, bzw. Luft. Damit sollen saubere, qualitativ zuverlässige Prozesse ermöglicht werden. Zum anderen müssen aber auch Personen im Raum (Imissionen) und Umwelt (Emissionen) von schädlichen Substanzen geschützt werden.

 

 

 

In den Presseschlagzeilen sehen wir extreme Auswirkungen...

  • "Tod durch Legionellen"
  • "Tod durch verseuchten Käse"
  • "jährlich nach EU Bericht bis 70.000 Feinstaubtote in Deutschland"
  • u.s.w.

Alleine unter dem Begriff "Feinstaubtote" finden sich im google 1.160 Einträge!
Es ist also klar, daß wir hier nur die Spitze des Eisberges sehen.

Brutstätte für Bakterien und Pilze:

Schlechte Filter und unzureichende Überprüfung und Wartung machen Anlagen selbst zur Brutstätte von Pilzen und Bakterien. Schmutzpartikel lagern sich in Geräten, Kanalsystemen und Gebäuden ab und gelangen in die Atemluft oder in den Fertigungsprozess. Feuchtigkeit und warme Temperaturen sind dann der ideale Nährboden für das Wachstum von Pilzsporen und Bakterien, die dann wiederum durch den Luftstrom im Gebäude verteilt werden. Man spricht in diesem Zusammenhang vom "sick building syndrom". Kranke Gebäude verursachen neben den Gesundheitsbeeinträchtigungen auch enormen volkswirtschaftlichen Schaden. In Extremfällen kann nicht mehr gereinigt und saniert werden und ein krankes Gebäude muss abgerissen werden.

Verschiedene Normen, Verordnungen und Gesetze geben entsprechende Standards vor und schützen vor diesen Gesundheitsgefahren. Entsprechend werden Anlagenüberprüfungen vorgeschrieben.

 

Gefahr durch Glasfaserfilter:

In vergangener Zeit wurden Taschenfilter meist aus Glasfasermedium hergestellt. Inzwischen wurde dieses Material weitgehend durch synthetische Fasern ersetzt, weil bei der Glasfaser durch den pulsierenden Luftstrom permanent Faserbruch auftritt. Faserbruchstücke gelangen so dauernd in den Lufthaushalt und damit in die Atemluft von Personen.
Qualitativ hochwertige Filter aus Synthetikmaterial haben gleichwertige Filterwirkung. Auch etwaige elektrostatische Aufladungseffekte (Glasfaser hat diese Eigenschaft nicht), müssen nicht unbedingt ein Nachteil sein und sind für die Praxis unbedeutend.

Die Gesundheitsgefahr (Krebsrisiko) beteht insbesondere bei Fasern unter 3ym. Diese sind Lungengängig und können durch die Schleimhäute nicht abgefangen oder austransportiert werden. Die Zersetzung der Fasern in der Lunge dauert ca. 20 Tage.
Luftfilter haben Faserlängen von 0,25 - 2ym!
Dies betrifft also insbesondere Glasfaser Taschenfilter bis Filterklasse F9.

Bis 200 Studien weltweit weisen auf die Gefährlichkeit von Glasfaser hin.
Hersteller geben aus Produktehaftungsgründen strenge Warnhinweise.

Weniger gefährlich sind Fasern mit größerer Faserlänge für Wärme und Schallisolierung. Dazu kann man auch Glasfaserfilter für für die Grobpartikelfilterung bei Lackieranlagen zählen.

Von Instandhaltungs - Servictechnikern gefürchtet!
Jeder , der damit in Berührung kommt, kennt auch hier die allergischen Hautreaktionen und lange anhaltenden ungangenehmen Hautreizungen.

 

Unbedenklichkeitserklärung:

Sämtliche Filterprodukte der Marke filtex® sind im Bezug auf Gesundheit unbedenklich einzusetzen und entsprechen den höchsten Anforderungen gemäss der massgeblichen Normen und Richtlinien für den allgemeinen Einsatz in der Filtertechnik, bis hin zu Krankenhäusern, Medizin- und Reinraumtechnik.

(Beispiel: Taschenfilter produktelinie "durotex"  oder "durotec" mit Hygienecertificat)

Einschränkung besteht, wie oben erklärt für den Einsatz von Taschenfiltern aus Glasfasermedien. deshalb werden Glasfasertaschenfilter der Marke filtex® "glass"mit dem speziellen "filtex®BIOGLASS" Medium hergestellt.