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Wissen

FILTERKLASSIFIKATION

Filter Klassifizierungen:

Filterklassifizierungen dienen der Vergleichbarkeit und Standardisierung von Qualitäten. So sind für die Klassifizierungen standardisierte Testnormen und konzessionierte Prüfinstitute entstanden.
Es ist zu beachten, dass mit diesen Prüfungen die realen Verhältnisse in der Praxis nur annähernd nachgebildet werden können. Eine Aussage, wie sich der Filter im Praxiseinsatz  verhalten wird ist nur bedingt möglich.

filtex® führt  in jeder Filterklasse unterschiedlichste Filterqualitäten um ein Maximum an Filterleistung zu garantieren

Wegen der unterschiedlichen Anforderungen an die Filtertypen  für Luft, Flüssigkeiten.... habensich für die Bereiche verschiedenste Klassifizierungskriterien herauskristallisiert.

Weltweit sind auch die für die Regionen oder Branchen üblichen Standards zu berücksichtigen.

Weltweit gibt es unter anderem die folgenden wichtigen Verbände, welche Filterprüfnormen für Luftfilter festlegen:

  • ISO: International Organisation of Standardisation
  • ASHRAE: American Society of Heatin , Refrigeration and Air-Donditioning Engineers
  • IEST: Institute of Environmental Sciences an Technology
  • UL: Underwriters Laboratories, Versicherungsträgerlabors

Grobstaub und Feinstaub Luftfilter:

Der internationale Standard ist die EN779 für die Filterklasseneinteilung von  Grobstaubfiltern und Feinstaubfiltern (G2-F9).

In einem Prüfkanal wird der Filter mit standardisiertem Prüfstaub so lange bealastet, bis eine definierte Enddruckdifferenz (250Pa für Grobstaubfiltr, 450Pa für Feinstaubfilter) erreicht wird. Die Filterklasse errechnet sich aus dem Mittelwert des Abscheidegrads/Wirkungsgrad den der Filter bis zum Aufbau  der Enddruckdifferenz erreicht.

Schwebstoff- und ULPA Filter:

Schwebstoffilter und ULPA Filter (H10 - U17) werden nach EN1822 klassifiziert.
Bei diesen Filtern werden Anfangsabscheidegrade ermittelt. 

Der Filter wird mit DEHS Prüfaerosol belastet und mit dem Partikelzähler an der Reinluftseite abgescannt. Der Abscheidegrad wird über den Durchlassgrad der MPPS ermittelt. (Most Penetrating Particle sice, in der Größe zwischen 0,1 und 0,3ym) (Siehe hierzu auch unter Wissen/ Reinraumtechnik)
Schwebstoffilter erhalten in der Regel eine Einzelprüfung.

Staubfilter - Entstaubungsgeräte:

Die Filter werden nach Verwendungskategorien (U,S,G,C...) eingeteilt.
Die Kategorie sagt, welche max. Arbeitsplatzkonzentration (MAK-Wert) mit diesen Filtern erreicht werden kann.

Der MAK-Wert ist die Mittlere Arbeitsplatz Konzentration, definiert als mittlere Konzentration eines Schadstoffes (in Milligramm) in der Luft ( in Kubikmetern) am Arbeitsplatz (mg/m³)

Entstaubungsgeräte und Maschinen werden von regionalen entsprechenden Stellen (z.B: BIA in Deutschland) geprüft und für Gefahrenstaubklassen zugelassen. 

Filterschaum:

Die Feinheit von Filterschaum wird üblicherweise durch die Angabe von PPI (Pores Per Inch) angegeben.
60PPI bedeutet also 60 Poren auf 25,4mm

 

Filtervlies, Flüssigkeitsfilter, Industriefilter:

Die Feinheit von Industriefiltern,Filtervliesen und Flüssigkeitsfiltern wird üblicherweise  durch die Angabe der Porengrößen (Durchlassgröße in ym) angegeben.
Daneben können spezielle Anwendungseigenschaften für die Auswahl oder Einteilung entscheidend sein.